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Der Barocker Erweiterungsbau 1644 - 1683 Nach der spätmittelalterlichen Blütezeit erlitt das Wallfahrtswesen während der Reformation einen einschneidenden Rückgang. Für die katholischen Landesfürsten und die Betreiber der Gegenreformation wurde aber gerade Mariazell als Heiligtum der Gottesmutter zum Symbol ihrer religiösen Ideale. Der Zustrom der Wallfahrer nahm daher im 17. Jahrhundert durch den wieder erstarkten Katholizismus rasch zu. Dies machte einen gänzlichen Um- und Neubau der alten Mariazeller Kirche notwendig. Im Zuge der Rekatholisierung entwickelte sich Mariazell zum Nationalheiligtum des Hauses Habsburg, welches die Barockisierung der Wallfahrtskirche mit hohen Summen unterstützte.
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