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zwischennordsüdTURM 10.2 vernissage_15.06.2010_18:00 uhr ausstellungsdauer_16.06.-02.11.2010 öffnungszeiten_jeweils SA, SO, ganztägig und nach telefon. Vereinbarung ausstellungsort_basilika mariazell_turmkammer Konzert mit dem "krahfeda ohratorium" am Freitag, 30. Juli 2010 um 20:00 Uhr im Dachboden der Basilika > Interessenten melden sich bitte unter gat.st oder Superioratsbüro an. gat.st organisiert einen Bustransfer ab/bis Graz.
Denn Stückwerk ist unser Erkennen Fragmente eines Teppichs in Bildern Unter diesem, dem 1. Korintherbrief entnommenen Titel, veröffentlicht herms FRITZ in dieser Ausstellung einundzwanzig Digi-Prints auf Leinwand - quasi Computermalerei. Ein homogen scheinendes Gemisch von virtuellen oder gescannten Bildelementen mit simulierten oder authentischen Gebrauchsspuren. Arbeiten die, abstrakt-konkret, neben ihrer offensichtlich ästhetischen Präsenz, vor allem durch ihre rätselhafte Genese die Auseinandersetzung mit epistemologischen Kategorien wie: Vermutung, Annahme, Wahrheit, Glaube, Gewissheit evozieren.
zwischennordsüdturm klingt wie ein Codewort, in Wirklichkeit aber sind es Räume in der Basilika, die erschlossen und begangen werden möchten. Räume, die lange Zeit unbegangen, nahezu vergessen blieben. Im Sanierungs- und Restaurierungswerk von mehr als 15 Jahren wurde dieser beeindruckende alte Bereich erschlossen und möchte helfen, mit der Sprache der Kunst aus den festgefahrenen Spuren des Alltäglichen herauszuheben. Die erste Ausstellung 08.1 versuchte das Unvergessliche des Jubiläumsjahres 2007 und die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. hintergründig zu zeigen, weit weg von allem Plakativen. Die zweite Ausstellung 10.2 ist für mich nahezu eine Glaubens und Lebenswirklichkeit. Fragmente, Stückwerke wird uns herms FRITZ zeigen. Selbst in einer Zeit, als Weisheit noch mehr zählte als Einzelwissen, mussten die Großen erkennen, dass der Mensch nie fähig ist, das Ganze zu umfassen und zu verstehen, das Erkennen, das Wissen, das Tun der Menschen bleibt Stückwerk, vorläufigt. Immer ist der Mensch zuerst ein Fragender, ein Suchender, selten ein Wissender. Im Gespräch mit herms FRITZ sind wir beide sehr schnell auf jene Stelle in der Heiligen Schrift gestoßen, die besonders für diese Ausstellung stimmt, ohne sie aufzudrängen. 1. Kor 13,9f: "Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden, wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk. Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen" Bild, Klang und Wort können dazu beitragen, unser Schauen, Hören und Fragen zuzulassen. P. Karl Schauer OSB, Superior
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Link: www.gat.st - Die Betreiber dieser Plattform organisieren einen Shuttlebus zur Vernissage am 15. Juni 2010 und zum Konzert am 30. Juli 2010 ab/bis Graz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Alle Informationen finden Sie unter dem genannten Link.
Rezension: www.gat.st |

