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Umsetzung
Die Rundgängigkeit um die Basilika wurde entlang der Stadtmauer, vorbei an der so in den Weg eingebundenen Pilgertagesstätte oder der Kerzengrotte zum Karner hin wieder ablesbarer gestaltet.
Das Friedensdenkmal wurde als solitäres Element im nördlichen Aussenbereich der Basilika aufgestellt und wird nicht nur durch den neuen Standort sondern auch durch die skulpturale Gestaltung der Einhausung nicht nur inhaltlich aufgewertet.
Neben einigen Geländekorrekturen im Westen war es notwendig, das Gelände an der Ostseite der Basilika um ca. 2m abzugraben, um den bisher nicht sichtbaren Sockel freizulegen und so die Proportion zwischen Sockel und übriger Wandfläche wieder herzustellen.
Die gesamte Aussenoberfläche wurde, unabhängig von der Topographie, mit Cyanit-Kleinstein-Pflaster (Gebarthser Riesenschotter) „in passe“ belegt.
Sitzflächen wurden so eingesetzt, dass eine entsprechende Distanz zur Bepflanzung bestehen bleibt. Unmittelbar neben der Tagespilgerstätte ist an der Stadtmauer ein Fahrradabstellplatz vorgesehen. Eine Wasserfläche an der Südseite der Basilika lässt Tageslicht in die neue, unterirdische Sakristei fallen.
Bis auf die Bäume im Süden wurde die bestehende Bepflanzung komplett gerodet um den Blick von der Stadt aus auf die Basilika - und auch umgekehrt auf die Stadt hin - frei zu machen.
(Fertigstellung 2007)
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