Wednesday 22. May 2013
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Südschatzkammer

Die Südschatzkammer - der Gottesmutter als Königin des Himmels gewidmet - war bis 1967 als Paramentenkammer in Verwendung. Die geschnitzten barocken Kästen aus der Entstehungszeit der Schatzkammer dienen noch heute zur Aufbewahrung von Messkleidern. Mitglieder des Hauses Habsburg stifteten ihrem Reichsheiligtum Mariazell die prächtigsten und wertvollsten Geschenke, darunter hervorragende Goldschmiedearbeiten: Kaiser Ferdinand III. opferte 1652 eine Ewig-Licht-Ampel mit großen Rauchtopasen, Granaten und Email; Kaiser Leopold I. eine Monstranz mit dazugehörenden Leuchtern, ein Pazifikale und das bemerkenswerte Kokosnuss-Ziborium in der Art einer Weltkugel; Kaiser Karl VI. ein Altarkreuz und sechs Leuchter aus Bergkristall, eine Messkännchen-Garnitur und einen Kelch. Seine Tochter Maria Theresia widmete 1746 eine aus acht Herzen gebildete Silberampel mit den Namen ihrer sechs Kinder.

In den Vitrinen sind kostbare Kreuze, Monstranzen und liturgische Geräte, Elfenbeinarbeiten und die Kronen für das Gnadenbild ausgestellt.

unknown Die Fresken an der Decke der Südschatzkammer zeigen die Verkündigung an Anna, die Geburt Mariens, die Verkündigung an Maria, die Geburt Christi, die Anbetung der Hl. Drei Könige, die Darstellung im Tempel, die Flucht nach Ägypten.
2011 © Wallfahrtskirche Basilika Mariazell, A - 8630 Mariazell, +43(0)3882 / 2595, Fax +43(0)3882 / 2595 - 20, office@basilika-mariazell.at
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