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Karmelitinnen
Herz-Marien-Karmel
"Tag und Nacht das Gesetz des Herrn zu betrachten und darin zu wachsen"
Unter diesem Leitwort widmen wir Karmelitinnen uns einem von Gebet, Meditation und handwerklichen Aufgaben geprägten Leben.
Als 1957 Mariazell das 800-Jahr-Jubiläum feierte, fand auch die Einweihung unseres Karmel statt. Er sollte ein Jubiläumsgeschenk des österreichsichen Volkes an die Magna Mater Austriae sein.
Nach dem Wunsch der hl. Teresa von Avila. der Reformatorin unseres Ordens, ist die Lebensform der Karmelitinnen rein kontemplativ, das heißt, die Berufung zum Karmel ist eine Berufung zum Gebet.
Dieses definiert Teresa als "Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammen- kommen, weil wir wissen, dass er uns liebt."
Alle großen Anliegen von Kirche und Welt und von vielen Menschen tragen wir im Gebet vor Gott und nehmen so teil an Sorgen und Leiden unserer Zeit.
Aber wir wissen uns auch zur Arbeit verpflichtet. Wir betreiben eine Hostienbäckerei und besorgen die Kirchenwäsche der Wallfahrtsbasilika. Verzierte Kerzen und Strohsterne werden von den Schwestern hergestellt und an unserer Pforte verkauft.
So trägt jede Schwester durch ihre Arbeit in Haus und Garten zum Lebensunterhalt der Gemeinschaft bei.
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